SCHAUSPIEL

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Schauspiel

»EWIG JUNG«

Ein Songdrama von Erik Gedeon

In fünfzig Jahren werden die Uckermärkischen Bühnen Schwedt ein Altenheim für hochbetagte Schauspieler sein. Die treffen sich täglich nach dem Abendessen auf der Bühne, um gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen. Dabei werden Eifersüchteleien gepflegt, Konkurrenzkämpfe ausgetragen, gegenseitige Gunst- und Hassbezeugungen ausgetauscht, es wird aber auch geflirtet, was das Zeug hält. Wer weiß schließlich, wie viel Zeit ihm noch bleibt? Dabei kommt es aber auch immer wieder zu komischen Peinlichkeiten, da die Spuren, die der Zahn der Zeit hinterlassen hat, sich nur bedingt verleugnen lassen. Unterkriegen lassen sich die alten Herrschaften davon aber noch lange nicht. Im Gegenteil: Sie rocken noch einmal mit Inbrunst ihre Bühne. Hinter dem Rücken der ungeliebten Pflegeschwester, die sie gern mit an den baldigen Tod gemahnendem Volksliedgut ruhig stellen würde, statt ihnen die aufregende und erotisierende Musik ihrer Jugendjahre zuzugestehen.

Premiere 25. November 2016, Kleiner Saal, Uckermärkische Bühnen Schwedt

 

Rolle: HERR HEINZ (HERR GRÜN) / Regie: André Nicke / Spielzeit 2016-2017

Bild: Udo Krause / subart.de

Schauspiel

Schauspiel

»ENDSTATION SEHNSUCHT« (A Streetcar Named Desire)

Schauspiel von Tennessee Williams / Deutsch von Helmar Harald Fischer

Blanche DuBois ist verzweifelt: Ihr Leben scheint sich aufzulösen, nachdem sie nicht nur den Familienbesitz, sondern auch ihren Job als Lehrerin verloren hat. Sie sucht bei ihrer jüngeren Schwester Zuflucht, die mit einem polnischstämmigen Arbeiter verheiratet ist und ein Kind von ihm erwartet. Stanley und Blanche gehören zwei verschiedenen Welten an. Unter den beengten Wohnverhältnissen spitzen sich die daraus erwachsenden Konflikte schnell zu.

Blanches zweifelhafter Umgang mit Illusion und Wahrheit und Stanleys Aversion gegen sie führen schließlich in die Katastrophe. Ein Stück über gesellschaftliche Umbrüche und über ihre Auswirkungen auf Menschen und deren Verhältnis zueinander. Tennessee Williams erhielt für „Endstation Sehnsucht“ den Pulitzer-Preis. 1951 wurde das Drama mit Vivien Leigh und Marlon Brando in den Hauptrollen verfilmt. Der Film wurde ein Jahr später mit vier Oscars ausgezeichnet.

 

1. Premiere: 18. März 2016

2. Premiere: 19. März 2016 Uckermärkische Bühnen Schwedt

Rolle: STANLEY KOWALSKI  / Regie: Olaf Hilliger / Spielzeit 2015 -2016

16 Bilder der Inszenierung

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Schauspiel

FOTO: Udo Krause / subart.de

»EIN HERZ & EINE SEELE«

NACH DEN GLEICHNAMIGEN TV-FOLGEN / VON WOLFGANG MENGE

Silvesterabend 1973. Ganz normale Reihenhaussiedlung in Wattenscheid. Im Wohnzimmer der Familie Tetzlaff herrscht Aufregung. „Das war das beschissenste Jahr seit 1949!“ – Was war denn 1949? „Da hab ich geheiratet“. So kennen wir ihn: Alfred Tetzlaff, die aus der Fernsehserie der ARD bekannte Berliner Großschnauze mit dem Spitznamen „Ekel Alfred“. Der reaktionäre Spießer, Chauvinist und Bildzeitungslesefachmann (und auf gar keinen Fall frauenfeindlich) kehrt in die Theaterklause ein, samt der ganzen Familie: Ehefrau Else, Tochter Rita und Schwiegersohn Michael. Vorprogrammierter Ärger liegt bereits in der stickigen  Wohnzimmerluft, vor allem wenn der Silvesterpunsch zu gut schmeckt und noch besser dröhnt, die Neujahrsansprache des Kanzlers nervt und die kleinbürgerlich-konservative Einstellung der alten mit den idealistischen Ansätzen der jungen Generation aufeinanderprallen. Das kann ja lustig werden! Da müssen Sie schon ganz schön aufpassen, dass Ekel Alfred Ihnen nicht aus Versehen das letzte Fläschchen Rum über die Omme zieht! Und dabei ist „Silvesterpunsch“ erst der erste Teil unserer Theaterserie.  Im Februar folgt „Der Sittenstrolch“ und im April „Besuch aus der Ostzone“.

Rolle: MICHAEL  / Regie: Thomas Schumann / Spielzeit 2015 -2016

SILVESTERPUNSCH

PREMIERE 04. DEZEMBER 2015

DER SITTENSTROLCH

PREMIERE 05. FEBRUAR 2016

BESUCH AUS DER OSTZONE

PREMIERE 08. APRIL 2016

Schauspiel

FOTO: Udo Krause / subart.de

»HELDEN WIE WIR«

VON THOMAS BRUSSIG / BÜHNENFASSUNG PETER DEHLER

Klaus Uhltzscht ist es gewesen, der Unglücksrabe in Stasi-Diensten. Er hat Weltgeschichte gemacht und die Mauer umgeschmissen - und das mit seinem Schwanz. Was Thomas Brussig mit geradezu schwelgerischer Lust am genau beobachteten Detail aufschrieb und vom farceerfahrenen Peter Dehler für die Bühne in 35 Sequenzen montiert wurde, will legendenumwobene Ereignisse der Heldenzeit 1989 in Frage stellen und wirft satirische Schlaglichter auf die pädagogische Provinz DDR.  Im Muster einer Alptraumfamilie mit dem doktrinären Vater, der Hygienefanatikerin von Mutter und dem erzwungen-freiwilligen Funktionieren des Sprößlings zu Hause und in der "Firma" wird Wirklichkeit kenntlich gemacht und das Kontroll- und Sicherheitssystem vorgeführt: umwerfend komisch, ohne die Bösartigkeit zu unterschlagen.

 

Für seine Darstellung des Klaus Uhltzscht erhielt Daniel Heinz den Preis "Schauspieler des Jahres - Uckermark-Oscar 2015".

Rolle: KLAUS UHLTZSCHT / Regie: Udo Schneider / Spielzeit 2015 - 2016

Schauspiel

FOTO: Udo Krause / subart.de

»DIE VERSCHWÖRUNG VON CHORIN«

Ein Fantasy-Spektakel / Uraufführung

Fantasy und Wirklichkeit mischen sich in den Zeiten des Dreißigjährigen Krieges in der Mark Brandenburg: Zwischen politischen Intrigen, Mordanschlägen und mystischen Erscheinungen hinterlässt ein Adliger aus dem Geschlecht der von Arnim einen gewaltigen Eindruck als Kriegsherr der kaiserlichen Truppen. Hans Georg von Arnim trifft beim Eintreiben von Steuern auf die Amtsfrau Bernadette von Buch, die sich gegen den großen Adligen stellt und sich behauptet. Beide entdecken über diese Auseinandersetzung ihre tiefe Zuneigung zueinander, die von schicksalhafter Bedeutung sein wird. Denn ohne ihr Wissen besitzt Bernadette den magischen Drachenstein, der ihr die Macht über eine gewaltige Kampfmaschine, den Drachen Morlagon, gibt.
Doch eine schöne unbekannte Adlige beabsichtigt, den Drachen Morlagon loszuschicken, um den Oberbefehlshaber der kaiserlichen Truppen, Albrecht von Wallenstein, zu töten. Sie will so die Mark Brandenburg beherrschen und dann gegen Gott und die Welt ziehen. Die Verschwörung von Chorin - ein höllischer Plan. Als Hans Georg von Arnim und Bernadette von Buch davon erfahren, müssen sie handeln. Können sie die schwarze Lady aufhalten? Erleben Sie Gojko Mitic als Hans Georg von Arnim im Kampf für Gerechtigkeit und Frieden. Mit ihm kämpfen auf der Odertalbühne: der feuerspeiende Drache Morlagon, untote Wikinger, Marodeure und Landsknechte.

Rolle: MACHOREL / Regie: Gerhard Kähling/ Spielzeit 2014 - 2015

Schauspiel

FOTO: OLIVER VOIGT

»FAUST - DER TRAGÖDIE ERSTER UND ZWEITER TEIL«

von JOHANN WOLFGANG VON GOETHE

Faust, des ihm einen Sinn vorenthaltenden Lebens müder Universitätsgelehrter, wird Gegenstand einer Wette zwischen Gott und Teufel. Er geht einen Pakt mit dem Teufel Mephistopheles ein und jagt mit ihm erst durch "die kleine, dann die große Welt"; hinterlässt dabei auf seinem Weg etliche Leichen und greift verändernd in die sich ändernde Welt ein.  Faust erlebt den Übergang vom Mittelalter zur Moderne aktiv und an eigener Person.

Zum 14. und letzten Mal Goethes Faust-Tragödien in der Inszenierung von Gösta Knothe komplett an einem Tag!

Rolle: DR. WAGNER / Regie: Gösta Knothe/ Spielzeit 2012 - 2015

Schauspiel

FOTO: OLIVER VOIGT

»KÖNIG LEAR «

von WILLIAM SHAKESPEARE

Sohn gegen Vater; der König fällt wie im Kegelspiel, Liebe erkaltet, Freundschaft fällt ab, Brüder geraten in Streit König Lear verteilt sein Land an seine drei Töchter und fordert dafür Liebesbezeugungen von ihnen. Als die jüngste sie ihm verweigert, rastet er aus, stößt sie weg, nimmt ihr die Mitgift. Der treue Ratgeber Kent ist der einzige, der widerspricht. Er wird verbannt. Die Hofgesellschaft schweigt erschrocken. Die Zeit gerät aus den Fugen. Denn was die beiden älteren Töchter an Liebe behaupten, leben sie nicht. Sie nehmen Lear schrittweise alles weg: Macht, Ansehen, Würde. Er stürzt als König, als Mann, als Vater, zuletzt als Mensch.

Sein Verstand vermag ihm nicht länger zu dienen. Seine Entscheidung stürzt Land und Menschen in ein Chaos und nimmt ihm am Ende selbst das Liebste. Als ein alter, ein hilfloser Greis stirbt Lear in einer - seiner - untergehenden Welt, neben sich die Toten des von ihm ausgelösten mörderischen Machtkampfes. König Lear ist eine von Shakespeares großen Tragödien, in denen er mit seinen Figuren in zeitloser und erschütternder Weise um einen Lebenssinn ringt.

Rolle: EDMUND / Regie: Mario Eick / Spielzeit 2014 - 2015

Schauspiel

FOTO: OLIVER VOIGT

»DER TEUFEL MIT DEN DREI GOLDENEN HAAREN «

NACH DEN GEBRÜDERN GRIMM / IN EINER BÜHNENFASSUNG VON MONI RADL

Eine arme Frau bringt einen Sohn mit Glückshaut zur Welt. Ihm wird geweissagt, dass er die Tochter des Königs heiraten wird. Als der König das erfährt, versucht er, es zu verhindern und den Jungen zu vernichten. Doch dieser bekommt Hilfe von einer Räuberbande und lernt schließlich doch die Königstochter kennen. Noch gibt der König nicht auf: Er verlangt, dass der Jüngling die drei goldenen Haare vom Haupte des Teufels stiehlt. Auf seiner Wanderung in die Hölle bitten ihn Torwächter und Fährmann, drei schwierige Antworten zu finden. Mit Hilfe der Großmutter des Teufels bekommt er Antwort auf die Fragen und die drei goldenen Haare.

Wir erzählen das abenteuerliche Märchen für deutsche und polnische Kinder ab 4 Jahre in deutscher und polnischer Sprache.

Rolle: TEUFEL, VON PLUMP / Regie: Gösta Knothe / Spielzeit 2014 - 2015

Schauspiel

FOTO: Udo Krause / subart.de

» POLIZEI «

 vON Sławomir Mrożek

Ein Polizist kann auch mal ganz anders…nämlich provozieren, randalieren, anstiften. Und das alles im Dienst des Vaterlandes! Ja, er muss sogar auf diese merkwürdigen Handlungen zurückgreifen, nämlich dann, wenn die Untertanen so staatstreu sind, dass es niemanden mehr zu verhaften gibt. George Orwell schildert in “1984“ den totalen Überwachungsstaat. Der polnische Dramatiker Sławomir Mrożek führt die Geschichte ins Absurde weiter: Wenn alle Untertanen freiwillig leidenschaftliche Staatsdiener sind, was bleibt der (Geheim)Polizei dann noch zu tun übrig? Nichts – und das wäre eine Katastrophe!

So beschrieben in einer absurd komischen Geschichte über einen Polizeipräsidenten, der seinen Lieblingssergeanten überredet, den Verbrecher zu spielen, um weiterhin Gelder für seine Behörde zu bekommen. Doch eines Tages kommt der Geldgeber, ein hoher General, persönlich und bringt einen außergewöhnlichen Mitarbeiter mit. Der nun soll den angeblichen Staatsverbrecher Nr. 1 endgültig überführen: Mit einem Attentat! Und einer Bombe! Jetzt! Sofort! Am General! Und wenn die Bombe explodiert? Was dann?...

Rolle: HÄFTLING, SPÄTER ADJUTANT / Regie: Cesary Morawski/ Spielzeit 2012 - 2013

Schauspiel

FOTO: Udo Krause / subart.de

» EINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNEST «

 vON Ken Kesey / IN EINER BÜHNENFASSUNG VON DALE WASSERMAN

Randle P. McMurphy ist vom Gericht als Psychopath eingestuft worden und landet in der Irrenanstalt, wo er unter den Patienten sofort das Kommando übernimmt, denn: „Wenn ich hier schon den Irren spielen muss, dann den verdammt größten Irren von allen!“ Er legt sich mit Schwester Ratched an, die ein strenges Kommando auf der Station führt. Tatsächlich gelingt es McMurphy, die Patienten gegen den menschenverachtenden Anstaltstrott zu mobilisieren, selbst den als taubstumm geltenden Häuptling Bromden, den alle nur wie einen Gegenstand behandeln. Als McMurphy begreift, was er als Zwangseingewiesener riskiert, und aufgeben will, redet ihm der Häuptling ins Gewissen ...

Rolle: HÄUPTLING BROMDEN / Regie: Gösta Knothe / Spielzeit 2011 - 2013

Schauspiel

FOTO: Udo Krause / subart.de

» DIE DREI MUSKETIERE «

von Axel Plogstedt nach dem Roman von Alexandre Dumas

Wir zeigen Ihnen: die Geschichte d'Artagnans, eines Bauernjungen aus der Gascogne, der in die Welt zog, um das Fürchten zu verlernen.

Sie erleben: wie er zuerst Anstoß erregt bei drei Musketieren des Königs, bis ein Zusammenstoß mit den Wachen des Kardinals durch einen Vorstoß d'Artagnans mit einem Stoßgebet der Kardinalswachen endet und Hauptmann de Tréville aus den drei Musketieren vier macht.
Sie werden Zeuge: einer erregenden Liebesgeschichte zwischen der schönen Anne, Königin von Frankreich, und dem strahlenden Buckingham, Herzog der Briten.

Kein Auge bleibt trocken, wenn d'Artagnans Diener Planchet seinem Herrn beisteht. Kein Herz bleibt ungerührt, wenn unser Held das seine an die kleine Constanze Bonacieux verliert. Kein Nerv bleibt ruhig, wenn Mylady Winter, ein Dämon in Frauenkleidern, ihr unheilvolles Spiel treibt. Und keine Missetat ungestraft!

Rolle: ATHOS  / Regie: Gösta Knothe / Spielzeit 2009 - 2011

Schauspiel

FOTO: VANESSA GEPPERT

» LIEBESRAU(S)CH - MONOLOG EINES NICHTRAUCHERS «

 vON FRANK RADÜG

Nachdem die Lunge durchstoßen und der Schuppen des Vaters abgebrannt war, wusste unser Held, dass es unmöglich war, dieser besonderen Leidenschaft zu entkommen. Es dauerte nicht lange Zeit und die Zigarette avancierte zum liebevoll genannten „Prinzesschen“, das stets  in jeder Lebenssituation dabei sein musste. Natürlich ist es keine Sucht, die diesen immer wiederkehrenden Gedanken hervorbringt: „Hast du noch genügend Zigaretten?“. Es ist pure Leidenschaft. Und natürlich ist es Perfektion, noch bevor dieses unangenehme zwanghafte Gefühl in Einem aufkommt: „Du musst jetzt Eine rauchen!“ - es einfach schon zu tun.

Die Konfrontation mit öffentlichen Einrichtungen ist heutzutage natürlich vorprogrammiert. Raucher werden zu Vertriebenen, zu Verstoßenen. Der Nichtraucher ist auf dem Vormarsch. Ist dies das Ende einer Leidenschaft? Ist die Liebe zur Zigarette ein Vergehen? Muss man, um bekennender Nichtraucher zu werden, exzentrischer Raucher gewesen sein? All diesen Fragen nähert sich der Held dieser Geschichte in einem humorvollen und kurzweiligen
„Liebesrau(s)ch“,  in dem sich jeder von uns wiederfinden kann - ob mit oder ohne Zigarette danach.

Rolle: NICHTRAUCHER / Regie & Buch: Frank Radüg / Spielzeit 2006 - 2012

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