NÄCHSTE LESUNG

Les(e)bar -
Still, still, still ... Ruhe!
Lesung traditionell für Plätzchenverächter und Weihnachtsliedgeplagte


 

 

 

 


22. DEZEMBER 2015
UCKERMÄRKISCHE BÜHNEN SCHWEDT

13. OKTOBER 2015

LES(E)BAR - 100!
WAS JETZT SCHON?

Das Beste
aus 99 Les(e)bar-Manuskripten

 

Gelesen von Alexandra-Magdalena Heinrich, Sabrina Pankrath, Ines Venus Heinrich, Peter-Benjamin Eichhorn, Daniel Heinz und Fabian Ranglack

Seit dem 14. Februar 2006 hat es 99 verschiedene Lesungen in der Reihe Les(e)bar gegeben. Unzählige Autoren aus ganz verschiedenen Epochen und Genres kamen zu Wort. Liebesbriefe wurden zu Gehör gebracht und Bibelauszüge, politische und komische, autobiographische und fiktive Texte. Bis auf eine einzige Ausnahme wurde kein Text zweimal verwendet. Anlässlich des anstehenden Jubiläums haben wir uns durch die vorliegenden 99 Manuskripte gewühlt, um das Beste aus jeder Lesung auszuwählen und zu einem bunten Abend zusammenzustellen. Seien Sie dabei, wenn alte Bekannte und neue Mitglieder des ubs-Schauspielensembles sich in rasantem Tempo durch die Literaturgeschichte bewegen und es zum 100. Mal heißt: Willkommen zur Les(e)bar!

Leitung: Sandra Zabelt

13. OKTOBER, 19:30 IM KLEINEN SAAL DER UCKERMÄRKISCHEN BÜHNEN SCHWEDT


Die angeblich besinnliche Jahreszeit, in der Schnee leise rieselt und das Kindlein still, still, still schlafen will, naht unaufhaltsam. Wie gesagt: angeblich! Denn an jeder Ecke poltern ältere Herren mit Bauchansatz in roter Gewandung, oft schon leicht oder auch stärker angetrunken, ein sinnfreies Ho-ho-ho in ihre weißen Wattebärte. Überall klingeln Glöckchen, spielen Spieluhren oder einfach nur die Hintergrundmusik im Supermarkt die 55. Version von „White Christmas“ und quälen damit sich und uns. Wie soll man da besinnlich werden? Wenn die Sehnsucht nach Ruhe und Frieden schon lange vor dem Heiligen Abend einem neuen Rekord entgegen strebt? Und man doch weiß, dass der Feiertagslärm erst unter dem Weihnachtsbaum in trauter Familie seinen Höhepunkt erreichen wird, bevor er dann ganz langsam abebbt … Genießen Sie mit uns die letzten ruhigen Minuten vor dem Fest und seien Sie versichert: Weihnachten kommt – Sie können aber auch gar nichts dagegen tun!







10. Februar 2015

Liebe hat viele Gesichter

Lesung zum Valentinstag
mit Claire Varga und Daniel Heinz

 

Liebe hat viele Gesichter und anlässlich des Valentinstages schauen Claire Varga und Daniel Heinz in trauter Zweisamkeit in einige von ihnen. Mit den Geschichten von Dichtern, Denkern und Alltagsbezwingern werfen sie einen Blick auf dieses merkwürdige Gefühl, das alles durcheinander bringt, den Verstand verwirrt und einen ins tiefste Unglück stürzt, weil der oder die Angebetete anderer Meinung ist. Oder auch derselben. Oder nur scheinbar derselben. Aber nie besitzt er oder sie so viel Macht, uns in den Abgrund zu stürzen, wie in dem Moment unserer größten Anbetung. Und ist es nicht dieser kleine Schauer des Begreifens, der die Welt im größten Wirbel so wunderschön aussehen lässt? Denn was wäre das Leben ohne sie? Die vielzitierte, vielbesungene, auch vielgefürchtete Liebe ...

Leitung: Sandra Zabelt

10. Februar 2015, 19:30 Uckermärkische Bühnen Schwedt



08. MAI 2015

SOMMER IN BRANDENBURG

vON URS FAES GELESEN
VON DANIEL HEINZ

 

„Sommer in Brandenburg“ ist der Titel eines im Suhrkamp-Verlag 2014 erschienenen dokumentarischen Liebesromans von Urs Faes über zwei junge jüdische Erwachsene, die Ende der dreißiger Jahre Nazi-Deutschand entkommen wollen. Der Schweizer Autor Urs Faes ist bekannt für seine eindrucksvollen Liebesromane: In Urs Faes’ Prosa glüht die Liebe dunkel und melancholisch wie bei einem García Márquez, urteilte "Der Spiegel" unlängst über seine Romane. Und das Buchcover eines früheren Werkes bildet unerwartet die Vorlage für seinen jüngsten Roman, gleichfalls ein Liebesroman:

Kurz nachdem 2008 Faes´ Roman Liebesarchiv erschien, meldete sich eine Stolperstein-Initiative aus Hamburg, die das Foto des bedeutenden jüdischen Fotografen Herbert Sonnenfeld auf dem Buchcover erkannte. Bei den beiden auf dem Buchcover abgebildeten Personen handelt es sich um Lucie Hahn und Rolf Baruch, die sich im jüdischen Landwerk Ahrensdorf, in Südbrandenburg in den Dreißigern kennen- und lieben gelernt haben. Faes, promovierter Historiker, ging dem Umschlagbild nach, fuhr nach Hamburg, Berlin, Trebbin, Tel Aviv, an den See Genezareth und nach Jerusalem, durchforstete Bibliotheken und Archive, sprach mit Zeitzeugen und suchte Schauplätze auf, an denen sich seine beiden Protagonisten aufgehalten hatten. //

Strichfassung: Arnold Bischinger


08. Mai 2015, Kulturscheune Neuendorf im Sande

18. Juni 2013

Wahn! Wahn!
Überall Wahn!

Stefan Bräuler und Daniel Heinz lesen Texte anlässlich
des 200. Geburtstags von Richard Wagner

 

Richard Wagner ist eine der umstrittensten Persönlichkeiten der modernen Zeit. Er bietet viele Angriffsflächen, war opportunistisch, egozentrisch, größenwahnsinnig. Ihn charakterlich zu verdammen fällt leicht: Unter moralischen Gesichtspunkten war sein Leben eine Zumutung. Selbstbewusst forderte er die Alimentierung seiner selbst und seiner Kunst, gleichzeitig verschwenderisch und dem Luxus verfallen. Dabei ist kaum ein Künstler schon zu Lebzeiten und noch sehr viel mehr darüber hinaus derart in seine eigene Legendenbildung verstrickt gewesen: Es lässt sich kaum noch sagen, was Wahrheit und was mit Rücksicht auf seine zweite Frau Cosima oder von dieser forcierte Beschönigung, Auslegung oder gar Erfindung ist. Aus Anlass seines 200. Geburtstages suchen Stefan Bräuler und Daniel Heinz einen Weg zu Wagner, über den seine erste Frau Minna klagte: Muss ein Genie ein Schuft sein? – Die dabei doch fraglos akzeptierte, was seither Generationen von Musikliebhabern attestierten: die Genialität Richard Wagners.

Marcel Reich-Ranicki hat ihn „eine der liebenswertesten und zugleich erschütterndsten Figuren der Literatur unseres Jahrhunderts“ genannt: Der aus Ostgalizien stammende, viele Jahre in Wien lebende, doch die meiste Zeit seines Lebens ohne festen Wohnsitz ruhelos durch Europa ziehende Schriftsteller und Journalist hat selbst zahlreiche Legenden über sein Leben und Herkommen in die Welt gesetzt. Die Tatsachen unter diesen Erfindungen zu extrahieren, ist ein nahezu sinnloses Unterfangen. Gleichzeitig durchschaute er die Welt und ihr Wirken mit einer Hellsichtigkeit und einem Scharfblick, an dem der sensible Künstler zugrunde gehen musste. Der Nationalsozialismus, den Roth als einer der ersten – wenn nicht als der erste – mit all seinen Konsequenzen vorhersagte, verschüttete auch die Popularität dieses Autors: „der Name Joseph Roth, der vor 1933 durch immerhin einige hunderttausend Bücher bekannt geworden war (...), der an der Spitze führender Zeitungen und Zeitschriften im Fettdruck gestanden hatte (...), war zu

Leitung: Sandra Zabelt

18. Juni 2013, 19.30 Uhr Uckermärkische Bühnen Schwedt


20. Mai 2014

ein offener Garten,in dem die Wahrheit ein- und ausgeht

Saskia Dreyer und Daniel Heinz lesen Texte des Schriftstellers und Journalisten Joseph Roth anlässlich seines 75. Todestages

 

Am 27. Mai 1939 starb Joseph Roth in Paris im Delirium, ausgelöst durch einen abrupten Alkoholentzug infolge eines Krankenhausaufenthaltes. Roth war 44 Jahre alt. „Die Legende vom heiligen Trinker“ war seine letzte große Prosaarbeit. In ihr nahm er gewissermaßen sein eigenes Ende vorweg.

Marcel Reich-Ranicki hat ihn „eine der liebenswertesten und zugleich erschütterndsten Figuren der Literatur unseres Jahrhunderts“ genannt: Der aus Ostgalizien stammende, viele Jahre in Wien lebende, doch die meiste Zeit seines Lebens ohne festen Wohnsitz ruhelos durch Europa ziehende Schriftsteller und Journalist hat selbst zahlreiche Legenden über sein Leben und Herkommen in die Welt gesetzt. Die Tatsachen unter diesen Erfindungen zu extrahieren, ist ein nahezu sinnloses Unterfangen. Gleichzeitig durchschaute er die Welt und ihr Wirken mit einer Hellsichtigkeit und einem Scharfblick, an dem der sensible Künstler zugrunde gehen musste. Der Nationalsozialismus, den Roth als einer der ersten – wenn nicht als der erste – mit all seinen Konsequenzen vorhersagte, verschüttete auch die Popularität dieses Autors: „der Name Joseph Roth, der vor 1933 durch immerhin einige hunderttausend Bücher bekannt geworden war (...), der an der Spitze führender Zeitungen und Zeitschriften im Fettdruck gestanden hatte (...), war zu

Leitung: Sandra Zabelt

20. Mai 2014, 19:30 Uckermärkische Bühnen Schwedt


20. November 2012

Russischer Winter

Daniel Heinz und GÖSTA KNOTHEi lesen Kurzgeschichten russischer Autoren und russische Volksmärchen

 

In Vorfreude auf die kalte Jahreszeit lesen Daniel Heinz und Ireneusz Rosinski Kurzgeschichten von Anton Tschechow und Lew Tolstoi über das russischste aller Themen, den „Russischen Winter“ mit all seiner Schönheit, seiner eisigen Kälte und seinen dunklen Nächten: Während Tschechow dem kleinen Wanka über die Schulter schaut, der in einer kalten Winternacht einen herzzerreißenden Brief an den Großvater schreibt, begleitet Tolstoi den Priester Wassili an das Sterbebett einer jungen Bäuerin. Doch auch die russischen Volksmärchen sollen an diesem Novemberabend nicht fehlen: Lassen Sie sich von „Schneeflöckchen“ und „Väterchen Frost“ in Ihre Kinderjahre zurückversetzen!



Leitung: Sandra Zabelt

20 November 2012, 19.30 Uhr Uckermärkische Bühnen Schwedt


23. Januar 2013

Brecht-Zirkus

Ines Heinrich, Susanne von Lonski, Daniel Heinz und Conrad Waligura lesen, spielen, singen Brecht-Lyrik

 

Zu Beginn des neuen Jahres erwartet Sie eine ganz besondere Les(e)bar! In ihrem Zentrum steht der Lyriker Bertolt Brecht: Aufgewachsen im bayrischen Augsburg, in den 1920er Jahren in der Weltmetropole Berlin Fuß fassend, 1933 von den Nationalsozialisten aus Deutschland vertrieben und von nun an – „öfter als die Schuhe die Länder wechselnd“ – auf der Flucht durch Europa, Russland, Amerika, bevor er – über die neutrale Schweiz – 1948/49 in den Osten Berlins zurückkehrte. Brecht, dessen Lyrik so wechselvoll wie sein Leben war, konnte unnachahmlich frech, philosophisch, erotisch, politisch, anmaßend, zart, witzig, laut, berührend sein. Wie bekommt man diese widersprüchlichen Facetten besser unter einen Hut als im Zirkus? Begleiten Sie uns also in den Brecht-Zirkus – zu besoffenen Seeräubern, verträumten Seiltänzerinnen, wilden Tieren und abgebrühten Mördern!



Leitung: Sandra Zabelt

23 Januar 2013, 19.30 Uhr Uckermärkische Bühnen Schwedt



08. November 2011


Daniel Heinz liest Kleist

Lesen wird der Kleist-begeisterte und wie dieser in Frankfurt (Oder) geborene und aufgewachsene Schauspieler Daniel Heinz.

Denkt man in seinem 200. Todesjahr an Heinrich von Kleist, fällt einem günstigenfalls zuerst der Dramatiker ein, dann der Selbstmörder; auch an den Erzähler erinnert man sich vielleicht noch. Doch Kleist war auch Zeitungsredakteur, schrieb skurrile Anekdoten, notierte bemerkenswerte Gerüchte aus dem Berliner und Frankfurter Alltag, erdachte kurze Geschichten über Geistererscheinungen und Unerklärlichkeiten. Und so wollen wir mit Ihnen einen Blick in diese Seiten seines Werkes werfen und eine Seite Kleists entdecken, die zu Unrecht oft vergessen wird.



Leitung: Sandra Zabelt

08. November 2011, 19.30 Uhr Uckermärkische Bühnen Schwedt


22. August 2012

dass ich entweder ein Dichter oder gar nichts werden wolle

Daniel Heinz und Conrad Waligura lesen Texte von Hermann Hesse, dessen Todestag sich am 9. August zum 50. Mal jährt

 

Hermann Hesse ist einer der meistübersetzten und meistgelesenen deutschen Autoren. Diesen Rang verdankt er vor allem der jeweils jungen Generation. Immer wieder entdeckt die Jugend den Dichter und insbesondere seine großen Romane und Erzählungen – „Siddhartha“, „Der Steppenwolf“, „Narziß und Goldmund“, „Das Glasperlenspiel“ – für sich und findet in ihnen in verwirrenden Zeiten moralische und philosophische Orientierung. Doch auch in seinen Kurzgeschichten, die sich oftmals aus Kindheits- und Jugenderinnerungen des Dichters speisen, beweist Hermann Hesse, dass er ein aufmerksamer Beobachter und ein sensibler Menschenzeichner war. Seine Figuren sind wie seine Geschichten tief erlebt und fesseln in ihrer zeitlosen Beständigkeit noch heute Denken und Fühlen ihrer Leser.



Leitung: Sandra Zabelt

22 August 2012, 19.30 Uhr Uckermärkische Bühnen Schwedt


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