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SOLDAT MENSCH
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SOLDAT MENSCH Eine Produktion des Theater Frankfurt / Regie: Frank Radüg Rolle: Andreas STÜCKINHALT >
Ein Mensch kehrt aus dem Krieg zurück. Ein Mann. Er war im Einsatz in Afghanistan. Fernes Land. Muttererde hat ihn nun wieder.
Er taucht ein in liebevolle, pflegende Berührung. Sie mag den Körper heilen, doch den Geist beruhigt sie nicht. Erinnerungen quälen, Dämonen erscheinen aus dem Dunkel, der Agressor lauert im Nachbarhaus – der Krieg kehrt zurück. Oder war er niemals fort? Ist Friede nur Illusion?
In dem Stück „Soldat Mensch“ fragt das Theater Frankfurt nach der Natur des Menschen und der Gesellschaft. Es richtet den Blick sowohl nach innen, auf biologische und psychologische Vorgänge als auch nach außen und bezieht soziologische Aspekte mit ein. Ausgehend vom Kriegszustand wird nach anderen Formen der Aggression, der Okkupation, des Krieges in unserer „zivilen“ Gesellschaft gefahndet. REZENSION >
„Für Andreas – eine eindrucksvoll und erdrückend von Daniel Heinz dargestellte Charakterstudie – ging das Leben nicht weiter. Nachdem Konstanze (Christina Hohmuth) ihn verlassen hat, bringt er sich um. Und dazwischen die Frage: Wer war schuld? Der, der ihn schickte? Der, der ihn gehen ließ? Oder der, der ging? „Dem Soldat in mir will ich vergeben, dem Menschen in mir nicht“, so Andreas. Eine Augenweide nicht nur das schauspielerische Können der Akteure. Christina Hohmuth, die zwischen der Rolle der Konstanze, der Mutter und der schrillen Bürotante vom Arbeitsamt – auch ein arbeitsloser Soldat landet dort – meisterhaft hin und her springt. BESETZUNG / INFOS >
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