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HANNIBAL, DER KLEINE FELDHERR
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HANNIBAL, DER KLEINE FELDHERR Eine Produktion des Theater Frankfurt / Text & Regie: Frank Radüg Rolle: Boris STÜCKINHALT >
Vollmond. Ein guter Tag, um zu sterben, meint Fanny und ersteigt das Dach eines Hochhauses, um sich auf den Flügeln des schwarzen Vogels in den Tod tragen zu lassen. Boris, der gerade dabei ist, das Naturereignis „Vollmond“ fotografisch zu dokumentieren, sieht Fanny auf dem Dach stehen. Paralysiert richtet er den Fotoapparat in ihre Richtung, ohne einzugreifen. Doch Fanny springt nicht, sie hört Hannibal rufen und erschrocken bricht sie ihr Vorhaben ab. Eilig verlässt sie das Dach des Hochhauses. Unten sieht sie einen enttäuschten Boris stehen. Er reicht Fanny seine Visitenkarte, und dokumentiert seine Bereitschaft, ihren Todessprung, sollte sie es noch einmal versuchen, zu fotografieren. Fanny eilt verwirrt nach Hause. Zu Hause sucht sie vergeblich nach Hannibal. Da sie ihn nicht finden kann ruft sie Boris an. Fanny überlässt Boris die Exklusivrechte, wenn er bereit ist, Hannibal nach ihrem Ableben weiter zu versorgen und sie gegebenenfalls zu töten, sollte ihr Sprung nicht tödlich sein.
Und so beginnt eine spannende Auseinandersetzung, die Fanny wie auch Boris in Grenzsituationen versetzen, die sie überraschen, verwundern, erschrecken, und ängstlich reflektieren. In inneren Monologen erzählen sie aus ihrem Leben, den Versuchen, dem Leben positiv zu begegnen. Doch es sind ihre Ängste die sich wie Klammern um ihre Körper legen, um aus dem Teufelskreis der Lüge entrinnen zu können, auf der Suche nach Anerkennung und Liebe. BESETZUNG / INFOS >
Besetzung
| > Macbeth |
| > Der eingebildete Kranke | |
| > Die Drei Musketiere | |
| > Liebesrau(s)ch - Monolog ... | |
| > Hannibal, der kleine Feldherr | |
| > Soldat Mensch | |